Backen im Einklang mit der Natur

Für eine Bio-Bäckerei wie den Brotgarten ist die unverfälschte Natur das A und O, denn sie schafft die Grundlage für bessere Lebensmittel. Darum empfinden wir der Natur gegenüber eine besondere Verantwortung, vom Anbau über die Verarbeitung bis hin zur Verpackung auf Nachhaltigkeit zu achten!

Und weil man immer noch ein kleines Stück mehr tun kann, unterstützen wir darüber hinaus auch so manches Naturschutzprojekt. Denn eines ist sicher: Nur wenn es der Umwelt gut geht, kann es auch uns Menschen gut gehen!


Pfandbecher


Mehrweg statt Einweg

Traurig, aber wahr: Allein in Deutschland gehen jährlich 2,8 Milliarden Einwegbecher über den Tresen. (Quelle: Umweltbundesamt, 2019) Nach Gebrauch landen sie im Müll, wenn nicht gar irgendwo in der Natur. Gegen diese Belastung unserer Umwelt wollen wir ein Zeichen setzen: Deshalb macht der Brotgarten bei der Kieler Pfandbecher-Initiative mit. Gemeinsam mit zahlreichen weiteren Teilnehmern setzen wir auf den hitzebeständigen und geschmacksneutralen Tobego-Becher, den wir wahlweise ohne oder mit Deckel ausgeben.

Pfand drauf: Das hilft allen

Und so funktioniert’s: Auf Becher und Deckel werden je 1 Euro Pfand erhoben, die bei Rückgabe erstattet werden. Und weil in Kiel und Umland schon jetzt über 100 Filialen von bislang elf Bäckereien, mehrere Hochschulmensen und je zwei Sportstätten und Cafés bei der Initiative mitmachen, gestaltet sich das System besonders flexibel und kundenfreundlich.

Das schmeckt bestimmt auch Ihnen!

Energie


LED für eine saubere Umwelt

Das Bäckereihandwerk ist energieintensiv. Als Unternehmen, das sich zu seiner ökologischen Verantwortung bekennt, haben wir unsere Filialen und die Produktion auf effiziente LED-Beleuchtung und weitere umweltschonende Technologien umgestellt. Die entscheidenden Weichenstellungen hierbei hat unser Technikchef Volker Grezella vorgenommen.

Bessere Arbeitsbedingungen

Mit der Umrüstung auf LED-Beleuchtungstechnik sparen wir Energie ein, verbessern die Lagerbedingungen und können auf den Betrieb von Klimaanlagen verzichten. Davon profitiert nicht nur der Klimaschutz. Dank verbesserter Arbeitsbedingungen ist auch das Betriebsklima gesund!

Verpackungen


Aktiv gegen Plastikmüll

Laut Expertenschätzungen schwimmen ca. 300 Millionen Tonnen Plastikmüll in den Meeren (Stand: 2017, Quelle: careelite.de) und jährlich kommen und 8 Millionen Tonnen hinzu. Sie bilden teilweise gigantische Müllstrudel im Wasser: In der Mitte der Ozeane gibt es große, kreisförmige Meeresströmungen, die den Müll aufnehmen, stetig herumwirbeln und immer weiter zerkleinern, bis er zu Mikroplastik wird. Die Fische verwechseln es mit Plankton und fressen es – zu ihrem und unserem Schaden. Der bekannteste Müllstrudel ist der „Great Pacific Garbage Patch“ im Nordpazifik, der seit Jahrzehnten wächst und wächst. Inzwischen ist er so groß wie ganz Zentraleuropa.

Der Brotgarten setzt gegen diese Müllflut ein Zeichen und verzichtet in seinen Filialen konsequent auf Plastikstrohhalme und Plastiktüten. Darüber hinaus bieten wir unseren Kunden ungebleichte Leinenbeutel aus fairem Handel zum Verkauf an und führen wiederverwendbare Kaffeebecher für unterwegs im Sortiment.

Bienenhotels


Ein Hotel für unsere kleinsten Mitarbeiter

Rund ein Drittel der Nutzpflanzen, die wir zur Ernährung anbauen, werden von Bienen bestäubt. Aber: Der Bestand geht weltweit zurück. Bienenhotels bieten Wildbienen und anderen Hohlraumbewohnern ein sicheres Zuhause und damit die Voraussetzung zum Erhalt ihrer Population.

Der Brotgarten und der Bund für Umwelt und Naturschutz mehrere Bienenhotels gesponsert. Eines steht im Tannenberger Gehölz in Kiel neben dem Wildschweingehege. Mit dieser Initiative leisten wir einen aktiven Beitrag zum Schutz unserer so wichtigen Mitarbeiter.

Lebensmittel


Wir sind Partner von „Too good to go“

Auch beim Brotgarten bleibt kurz vor Ladenschluss schon mal was übrig: Hochwertige Lebensmittel, die wir nicht verderben lassen wollen. Deshalb sind wir Partner von „Too good to go“ – dem Verbund gegen Lebensmittelverschwendung. Mithilfe der gleichnamigen App konnten seit ihrer Einführung 2015 bereits 14,3 Millionen Mahlzeiten vermittelt und somit 36.500 Tonnen CO2 eingespart werden. (Stand: Mai 2019)

Und so geht’s: Einfach auf www.toogoodtogo.de die kostenlose App herunterladen und sich registrieren, unter den teilnehmenden Anbietern das Angebot checken, die Bestellung aufgeben und bezahlen – und schließlich die Portion vor Ort abholen. Beim Brotgarten erhalten Sie Backwaren im Wert von mindestens 8 Euro zum Preis von nur 3,50 Euro!

Von diesem Angebot profitieren alle: Wir müssen nichts zurücknehmen, Sie bekommen einen erstklassigen Abend-Snack zum günstigen Preis – und die Umwelt wird weniger belastet!

Folgende Brotgärten in Kiel bieten „Too good to go“ an: Holtenauer Straße 50, Knooper Weg 183, Exerzierplatz 7, Alter Markt 7; Hamburger Chaussee 108; Liebigstraße 29.

Bildquelle (rechts): toogoodtogo.de